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Wie du dem Gedankenkarussell entfliehen kannst - ein Leitfaden


Im Schulalltag sind Konflikte vorprogrammiert - mit Schülern, Eltern, Kollegen oder den Vorgesetzten. Im Idealfall lassen sie sich schnell und unkompliziert lösen. Doch es kann auch vorkommen, dass uns ungelöste Konflikte über einen längeren Zeitraum beschäftigen. Dann ist es auch nicht immer leicht, sich im Privaten davon zu distanzieren und seine Probleme "in der Schule zu lassen". Haben sie uns erst einmal bis nach Hause verfolgt, lassen sie uns nicht mehr los: Bei der Unterrichtsvorbereitung, beim Korrigieren, am Abendbrottisch mit Partner und Familie - ja, sie verfolgen uns manchmal bis in den Schlaf.

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Wie man Klebeetiketten im Lehreralltag sinnvoll nutzen kann


Wir sind stets bestrebt, Zeit zu sparen - dabei können Produkte zum Einsatz kommen, die auf den ersten Blick vielleicht unspektakulär wirken; vielleicht sogar schlichtweg unterschätzt werden. Dazu gehören meines Erachtens selbst bedruckbare Klebeetiketten, die es inzwischen in fast allen Größen und Formen gibt. Das Hantieren mit Stempeln, die man zwar inzwischen überall kaufen kann und die zumeist für den Lehrerbedarf inzwischen gut angepasst sind, stellen einen jedoch vor ein anderes Problem: Sie lassen sich nur schlecht bzw. gar nicht auf die individuellen Bedürfnisse anpassen, sind eher sperrig und im Gebrauch v.a. wenn man kein integriertes Stempelkissen hat, eher umständlich. Auch wenn man sogenannte „Lehrer-Sticker“ für sich entdeckt hat, kommt man durch die Auswahl und den doch recht hohen Preis an seine Grenzen. Nicht so, wenn man diese Sticker selbst herstellt. Was zunächst kompliziert und aufwändig klingt, lässt sich in Wirklichkeit mit wenig finanziellem Einsatz und Zubehör, wie einen Drucker, den man eh hat, herstellen. Die Einsatzmöglichkeiten sind dank der Auswahl an Klebeetiketten vielfältig und das Designen der eigenen Aufkleber macht sogar noch Spaß.

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Adler, Eule, Elefant oder Pferd? - Welcher Stresstyp bist du und wie kannst du deine inneren Antreiber unter Kontrolle bekommen?


Erst kürzlich war es wieder einmal Thema: Das Burnout-Risiko bei Lehrern. Die Frankfurter Neue Presse veröffentlichte Mitte des Monats im Rahmen ihrer wirklich lesenswerten Schulserie einen Artikel mit dem Titel „100 Prozent reichen – Lehrer sollten den Perfektionsanspruch runterschrauben“ und wollen somit einen Grund für die hohe Burnout-Gefährdung bei Lehrern gefunden haben. Zu wenig gesellschaftliche Anerkennung und Wertschätzung sowie die hohe Lärmbelastung werden als weitere Gründe dafür angeführt, dass laut Experten bei 3 bis 5 Prozent der Lehrkräfte ein Burnout vorliegen könnte. Lehrer gehören, das haben bisher viele Studien gezeigt, zu der Berufsgruppe, die am häufigsten burnoutgefährdet ist. 

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Effizient außergewöhnliche Arbeitsblätter mit Canva* erstellen


Über Aussehen lässt sich bekanntlich streiten. So gehen auch beim Anblick von Arbeitsblättern die Meinungen auseinander. Wie bunt sollte oder darf ein Arbeitsblatt sein? Wieviele Bilder sind für die Klassenstufe xy angemessen? Was gehört alles auf ein gutes Arbeitsblatt? Ja, über all das lässt sich streiten und: Es ist Geschmacksache. Was uns alle Lehrer wohl gleichermaßen interessiert, ist die Effizienz, mit der ein Arbeitsblatt gestaltet werden kann. Nicht selten bin ich bei einer  aufwändigeren Gestaltung mit den herkömmlichen Programmen wie Word und Pages an meine Grenzen gekommen. Texte, Bilder, Balken, Zeilen, Pfeile und Striche sind regelmäßig "verrutscht", haben das Layout versaut und mich damit so einige Male in den Wahnsinn getrieben. Nun habe ich ein Tool entdeckt, das für mich wirklich funktioniert! Und das ganz intuitiv - ohne, dass ich vorher zig Tutorials auf YouTube gesehen haben muss, um eine Überschrift zu formatieren.

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#nachgedacht: Entwickle die Grundsätze, nach denen du jeden Tag als Lehrer handeln möchtest!


Der letzte Tag als Lehrer, das Ende des Berufslebens, ist für einige unter euch noch ganz weit weg; für andere sind die letzten Tage, Wochen, Monate oder Jahre ganz nah. Die meisten Lehrer - wenn nicht sogar alle - sind mit ganz viel Idealismus, vielen guten Vorsätzen und vielleicht auch mit großen Ideen von revolutionären Veränderungen im Schulsystem in ihr Berufsleben gestartet. Aber was bleibt davon? Was ist davon nach fünf, zehn oder fünfundzwanzig Berufsjahren übrig? 

Kann man sich seinen Idealismus bewahren?

Kann man sich überhaupt an manchem harten Schultag den Idealismus bewahren?

 

Weißt du jeden Tag, warum du aufstehst und dich vor deine Klasse stellst?

 

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Zuviel auf dem Buckel? Der Weg zur minimalistischen Lehrertasche


Sie ist der wohl treuste Begleiter eines jeden Lehrers: die Lehrertasche. Das ist verständlich, denn sieht man, was Lehrerinnen und Lehrer jeden Tag mit sich in die Schule schleppen, hat man nicht selten den Eindruck, dass hier der halbe Hausstand mobil ist. Gerade Lehrer in jungen Berufsjahren haben das Gefühl, für alle Eventualitäten gerüstet sein zu müssen. Dafür nehmen sie nicht selten Verspannungen und Rückenschmerzen in Kauf. Eine Abhilfe scheint, um den Rücken zu schonen, der Umstieg auf Rucksäcke. Doch egal, welche Form oder Farbe dein treuster Begleiter hat, ich bin der Meinung, wir schleppen viel zu viel Unnötiges mit uns herum. 

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Quicktipp: Mit intelligenten Ordnern (Mac) effizienter Suchen


Viel Zeit verlieren wir im täglichen "Geschäft" mit zu langem Suchen. Eine gescheite Ordnerstruktur und Dateibenennung kann da Abhilfe schaffen. Doch nicht selten brauchen wir in einem gewissen Zeitraum Dateien mehrmals. So zum Beispiel, wenn wir vor einer Weile Arbeitsblätter oder Materialien angelegt haben (aber sie entweder noch nicht gebraucht haben oder sie noch einmal überarbeiten wollen) oder für eine neue "Unterrichtsreihe" einfach erst einmal recherchiert haben. Mühsam suchen wir dann alles wieder zusammen - vor allem, wenn es sich um mehrere Dateien handelt, die (inzwischen) in verschiedenen Ordnern liegen.

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Zeitfallen beim Korrigieren und wie man ihnen entkommen kann


Laut einer Statistik verbringen Lehrer neben der Unterrichtsvorbereitung die meiste Zeit mit Korrigieren. Als Lehrer wissen wir, auch wenn diese Aufgabe nicht selten als lästig und weniger erfreulich wahrgenommen wird, wie wichtig sie dennoch ist. Es ist schön, die Lernerfolge der Schüler zu beobachten (auch wenn sie manchmal noch so klein sein mögen) und damit auch zu sehen, DASS es einen Unterschied macht, wenn wir jeden Morgen wieder (gut gelaunt und motiviert) im Klassenraum stehen. 

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Neujahrsvorsatz: keine Korrektur-Exzesse mehr - mein Planungsprozess


Alle Jahre wieder nehmen sich die Menschen allerhand für das neue Jahr vor. Am Beliebtesten: mehr Sport, gesünder Essen und mehr Zeit mit Familie & Freunden. Ich habe mich schon so einige Male darüber geärgert, dass gerade Letzteres sich nicht immer so leicht umsetzen ließ. Nicht selten musste ich Aktivitäten mit Freunden und Familie absagen oder zumindest einkürzen, da noch der eine oder andere Stapel zum Korrigieren auf dem Schreibtisch lag. Besonders hart ist die Abi-Zeit: innerhalb von wenigen Wochen müssen seitenlange Interpretationsaufsätze korrigiert werden und nicht selten lag dann noch zusätzlich die Klassenarbeit einer anderen Klasse auf dem Schreibtisch! Irgendwann hatte ich genug: Ich war es leid phasenweise so viel Korrigieren zu müssen, dass mein Privatleben litt.

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Gastartikel von Bastian Knaus: Schuldgefühle und das schlechte Gewissen


Im Lehrerberuf hast du mit unterschiedlichen Parteien und damit teilweise sehr verschiedenen Vorstellungen oder Bedürfnissen zu tun. Es gilt stets, die Anforderungen von Schülern, Eltern, Kollegen, Vorgesetzten und auch der wachsenden Menge an Bürokratie gleichermaßen zu meistern. Sicher weißt du, wie schwer es ist, all diesen Anforderungen gerecht zu werden. Da dies teilweise einfach gar nicht möglich ist, können sich sehr schnell belastende Schuldgefühle und ein schlechtes Gewissen breit machen.

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Diese Woche kein neuer Blog-Artikel und keine neue Podcastfolge...

Trauer

 

 

 

 

Es gibt Momente im Leben,

da steht die Welt für einen Augenblick still. 

Und wenn sie sich dann weiter dreht,

 

ist nichts mehr, wie es war.

 

 

 

Viel zu früh verstarb letzte Woche meine Mutter im Alter von 50 Jahren. Wir, Familie und Freunde, werden diesen wundervollen Menschen nie vergessen.

 

Deshalb wird es in dieser Woche keinen neuen Blog-Artikel und keine neue Podcastfolge geben.

Ich danke für euer Verständnis.

Liebe Grüße, Jenny

 

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Quicktipp: Durch Automatisierung Zeit und Nerven sparen


In großen Unternehmen geht es oft darum, Prozesse zu automatisieren - das soll Ressourcen sparen. Doch wie sieht Automatisierung im Lehrerleben aus?

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Interview: Hab den Mut anzufangen!


Die aktuelle Podcastepisode braucht nicht viel einleitende Worte: Freundin, Lehrerin, Blogleserin und Podcasthörerin Simone erzählt über ihre Erfahrungen auf dem Weg vom Papierchaos zum papierlosen Büro - ein immer noch währender Prozess, der so einige Herausforderungen mit sich brachte. Erfahre mehr zu ihren Beweggründen, über die kleinen und größeren Steine, die ihr auf diesem Weg begegnen, und über die Erfolge. Fühlt euch inspiriert und lasst euch Mut zusprechen!

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Tipp: Evernote* zur Materialsuche und Ideenspeicherung


Recherchearbeit für den Unterricht: nicht nur im Referendariat ein zeit- und kräfteraubendes Unterfangen. Auch als gestandene Lehrerin tappe ich noch regelmäßig in die Zeit- und Materialwustfalle. Ist man auf Webseiten unterwegs, folgt inspirierenden LehrerInnen auf Instagram und YouTube, passiert es schnell: Man stößt auf Material, das man doch auch unbedingt einmal selbst benutzen möchte, und Ideen, die man so toll findet, dass man sie so schnell wie möglich umsetzen würde. Doch wohin mit der ganzen Inspiration, damit man sie auch im richtigen Moment wiederfindet?

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Quicktipp „Müssen wir das abschreiben?“ - mehr Transparenz auf PowerPoint-, Smartboardfolien und an der Tafel durch simple Markierungen


Mit einem kleinen und super einfachen Trick kann man sich die unter Umständen lästige Frage „Müssen wir das abschreiben?“ seitens der Schüler ersparen: Ich versehe inzwischen meine Smartboard*-Folien (das geht genauso gut bei PowerPoint* o.ä.) schon zuhause mit einer farbigen Markierung nach dem Ampelsystem.
Dabei nutze ich verschieden farbige Punkte in der rechten oberen Ecke, um zu signalisieren, was ich von den Schülern erwarte.

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Interview: Stoffverteilungspläne erstellen - Das ganze Jahr auf einem Blick


Das neue Schuljahr ist nun auch im letzten Bundesland im vollen Gange. Am Anfang jeden neuen Schuljahres sollte die Planung stehen. Vielleicht stöhnen jetzt einige gedanklich auf; wird das Thema doch meist (vor allem zu Beginn der Schulkarriere) - wenn man nicht unbedingt muss - recht stiefmütterlich behandelt. 
Das hat verschiedene Ursachen: vorausschauendes Planen fällt schwer; der Nutzen scheint fraglich, es graut einem vor Enge, man sieht seine Spontanität gefährdet und nicht zu letzt kommt die Frage auf: Was ist, wenn die Schüler mehr Zeit benötigen? Was ist, wenn ich krankheitsbedingt ausfalle?

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Tipps und Tricks: Gut geplant ist halb geschafft - besondere Routinen im Schuljahresverlauf


Das Schuljahr 2017/2018 hat wohl inzwischen nun auch den letzten Lehrer in Beschlag genommen: Die Ferien sind vorbei und die vielen kleinen (Orga-)Aufgaben haben uns mit voller Breitseite erwischt. Dem einen Lehrer mag angesichts seiner ToDos das Wasser (noch) bequem bis zur Brust reichen, während dem anderen vielleicht gerade noch etwas Platz bleibt, um durch die Nase zu atmen. 

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#nachgedacht: Ist dein Schultag ein guter Museumstag?


In dem Roman von John Streleckely „The Big Five for Life“ stellt der Unternehmer Thomas dem ihm noch unbekannten Joe auf einem Bahnsteig an einem Wintermorgen die Frage „Ist das heute ein guter Museumstag?“. Auf diese ungewöhnliche Kennenlerngeschichte der beiden ungleichen Protagonisten folgt eine ganz besondere Freundschaft: Thomas wird zu Joes Mentor, indem er ihm zeigt, wie man wirklich Erfüllung im Leben erlangen kann.

Diese Schlüsselfrage kann maßgebend für unser Handeln in unserem Alltag als Lehrer werden.

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Quicktipp: Mit Vorlagen für Arbeitsblätter, Tests und Klausuren Zeit sparen


Manchmal sind es die kleinen Dinge, die viel Zeit sparen. Ich nutze schon seit vielen Jahren die Vorlagenfunktion, die es sowohl für Word als auch für Pages gibt. Ganz schnell ist auf diese Weise zum Beispiel ein Arbeitsblatt erstellt. Durch die Nutzung einer Vorlage stellst du sicher, dass alle wichtigen Informationen auf den Arbeitsblättern vorhanden sind und die Schüler sich schnell durch das immer gleiche Design zurechtfinden. 

 

 

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Interview: kollegiale Fallberatung statt Alleingrübelei - Interview mit Manuela Halbhuber


 

Im System Schule treffen täglich viele Menschen aufeinander - Konflikte jeglicher Art sind damit vorprogrammiert und unausweichlich. Wenn sie erst einmal entstanden sind, lassen sie uns in den meisten Fällen nicht mehr los - auch nicht außerhalb von Schule.  

Nicht selten finden wir uns früher oder später - je nach Schwere des Konfliktes - in einem Gedankenkarussell wieder, dem wir nur schwer entkommen können.

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Tipps und Tricks: Nutze die Ferien fuer Fortbildungen


... denn unterrichtsfreie Zeit in den Ferien sollte nicht nur Freizeit sein!

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Modul 4: Wie Routinen Deinen Lehreralltag optimieren

.... ODER was Du von Till Eulenspiegel lernen kannst


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Modul 3: Wie Du dein Lehrerbüro optimierst


Weißt du auf Anhieb, wo sich zu Hause der letzte korrigierte,

noch nicht zurückgegebene Test befindet?

Weißt du, wo sich die Druckerpatronen für deinen Drucker befinden?

Weißt du auf Anhieb, wo du das letzte Mitteilungsblatt deiner Schulleitung abgelegt hat?

Weißt du, ohne viel nachzudenken, wo sich die Gruppenarbeit aus dem letzten Schuljahr, die du erstellt hast, befindet?

 

Konntest du alle Fragen mit „Ja“ beantworten?

Gratuliere, dann ist dein Arbeitsplatz scheinbar gut organisiert!

 

 

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#nachgedacht: Der Lehrer im Hamsterrad


Es gibt Zeiten im Leben eines Lehrers, in denen man sich wie in einem Hamsterrad fühlt - hinaussehen, das Schöne an unserem Beruf oder Alltag erkennen, scheint aus unserem Hamsterrad heraus nur schwer, wenn nicht sogar unmöglich.

Dies erinnert mich an den neurotischen Laternenanzünder aus dem Buch "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry, das 1943 erschien, aber in einer schnelllebigen Welt wie heute aktueller denn je scheint. Wenn du wissen möchtest, warum ich glaube, dass wir von Zeit zu Zeit mehr mit dem Laternenanzünder aus dem vierzehnten Kapitel gemeinsam haben, als uns lieb ist, dann hör gerne in die aktuelle Podcastfolge hinein.

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Modul 2: Wie Du papierlos Unterricht planst und weiterentwickelst


Der Lehrer, der mit nicht viel mehr als einem Tablet den Klassenraum betritt -  Zukunftsmusik?

 

Nein, dank der Entwicklung der Technik in den letzten Jahren ist diese Vorstellung bereits Alltag in einigen, wenn auch wenigen Schulen. Tendenz steigend, denn immer mehr Lehrer interessieren sich für das papierlose Planen von Unterricht, auch wenn sie sich noch nicht vorstellen können, sich in ihrem Unterricht ganz und gar auf ein Tablet zu verlassen. Ich selbst stehe seit zwei Schuljahren mit Tablet vor meinen Klassen. Doch auch zuvor hatte ich bereits papierlos geplant und die Unterrichtsverläufe ausgedruckt. Irgendwann erschien mir das Papierverschwendung zu sein, denn eine doppelte Ablage (digital auf dem PC und physisch in einem Hefter) kam mir sinnlos vor. Einmal Ausgedrucktes konnte nur schwer bearbeitet werden und schnell fand ich heraus, dass ich das Abheften nur noch als lästig, zeitintensiv und nicht funktional empfand - sah ich doch sowieso nie wieder rein.

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Modul 1: Wie du Ordnung schaffst und hältst


Ordnung - lange Zeit ein Fremdwort in meinem Lehrerbüro. Vor allem in der Zeit des Referendariats. Äußerlich war alles gut, bis man in die Schränke hineinsah. Dort fand man aus der Zeit des Studiums Relikte, die sich in Hefter- und Ordnerform (manchmal auch als lose Blattsammlung) in den Schubladen stapelten. Inhalt: zu einem großen Teil unbekannt, aber ich war mir sicher: Wegwerfen konnte ich das nicht! Sicher würde der Tag kommen, an dem ich das Hauptseminarmaterial zu Kafka in der jüdischen Deutung noch brauchen könnte - spätestens in meinem ersten Leistungskurs!

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Eine Einführung: Mein Alltag als Lehrer: Der Unterricht - nur die Spitze des Eisbergs


Deine Arbeitszeit als Lehrer: ein Eisberg.

Immer wieder wird man in Gesprächen mit Anderen - Nicht-Lehrern - mit Vorurteilen konfrontiert. Vor allem die viele Freizeit, die schon ab mittags beginnen würde, und die vielen Ferien seien nicht zu unterschätzende Vorteile unseres Berufsstandes. Wir Lehrer wissen es - mal wieder - besser: Unsere Aufgaben sind vielfältig - sind mehr als nur Unterrichten - reichen von A für Aufsicht bis zu Z fürs Zensieren. Und - wie ein Bericht der Arbeitsgruppe QuAgiS (Arbeitsgruppe für "Qualität, Arbeit und Gesundheit in Schulen") von 2007 zeigt, nehmen diese vielen Aufgaben zusammen mehr Zeit in Anspruch, als das reine Unterrichten vor der Klasse. So sind Vollzeit-Lehrer aller Schulformen laut der Ergebnisse der Zeiterfassung im Wochendurchschnitt 25,6 Stunden mit Unterrichten und 1,3 Stunden Vertretungsunterricht beschäftigt, wohingegen 35,4 Stunden für andere schulische Aufgaben aufgewendet werden. Als besonders zeitintensiv erweist sich die Vor- und Nachbereitung, die fast 22 Stunden in Anspruch nehmen. Viele Aufgaben, und dazu zählt vor allem auch die Vor- und Nachbereitung von Unterricht, sind Aufgaben, die für die Schüler und die Gesellschaft nicht sichtbar stattfinden. So verbringen Vollzeitlehrer laut der Umfrageergebnisse an durchschnittlichen Unterrichtstagen 6,4 Stunden, an Samstagen und Sonntagen jeweils 0,1 Stunden in der Schule. Dagegen fallen 3,6 Stunden an Unterrichtstagen, 3,1 Stunden an Samstagen und 3,5 Stunden an Sonntagen für Arbeiten für die Schule, zu Hause oder anderswo ins Gewicht. Das bedeutet, dass Vollzeitlehrer in einer Durchschnittswoche 32,2 Stunden in der Schule arbeiten und 24,6 Stunden zu Hause oder anderswo. Folgende Schlussfolgerungen können gezogen werden: 

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